Die Zeilen und Spalten werden hier von oben links an mit 1 bis 9 durchnummeriert, die Boxen werden mit OL (oben links), OM (oben Mitte), OR (oben rechts), ML (Mitte links), MM (Mitte Mitte), ..., bis UR (unten rechts) bezeichnet. Die benutzten Lösungsverfahren werden oft kurz mit mit A bis F bezeichnet, die zusätzliche Ziffer danach bezeichnet eine Untergruppe, dabei steht z.B. 1 für Zeile oder 3 für Box.
Dieses Programm benutzt 6 Lösungsmethoden mit verschiedener Punkte-Gewichtung, und ebenfalls 6 Gruppen von Analysemethoden für die Ausdünnung (ebenfalls mit unterschiedlichen Punkten gewichtet). Dabei wird beim Ausdünnen im nicht-synchronen Verfahren nach einem Treffer immer wieder bei der einfachsten Methode begonnen. Im synchronen Fall werden alle möglichen Treffer gesucht und dargestellt, was den Vorteil hat, dass man alle Möglichkeiten auf einmal sieht und auch erkennt, wie viele es davon gibt (wobei es bei sehr wenigen Treffern Extra-Punkte gibt); allerdings liegt die Punkte-Bewertung im synchronen Fall oft um einiges höher als im nicht-synchronen Fall, weil viele der gefundenen Ausdünnschritte eventuell gar nicht notwendig sind.
Bei der Lösung und der Bewertung wird davon ausgegangen, dass zuerst versucht wird, das Sudoku ohne Anschreiben der Kandidaten (Reste) zu lösen, da beim Arbeiten mit Hand dies zuerst einmal der natürliche Weg ist - im Gegensatz zu den sonst üblichen, im Internet zu findenden Sudoku-Solvern (z.B. HoDoKu, SudokuExplainer, Sudoku Solver by Andrew Stuart), die sofort alle möglichen Kandidaten für alle Zellen aufschreiben! Es kommen also zuerst nur die direkten Methoden A, B, C und D (C und D optional) zum Einsatz. Erst dann, wenn man damit nicht weiter kommt, muss man für jede Zelle alle Zahlen aufschreiben, die dafür in Frage kommen: die Kandidaten, die hier als Ganzes oft Rest genannt und auch der Einfachheit halber als eine mehrstellige Zahl (ohne Komma oder andere Trennzeichen) geschrieben werden - und das ist per Hand einiges an Arbeit (dafür gibt es auch extra Punkte). Danach versucht man, diese Reste so lange auszudünnen, also zu verkürzen, bis man zu einer eindeutigen Lösung für eine Zelle kommt (Methoden E und F). Dieses Ausdünnen (Kandidaten-Reduzierung) wird hier mit den wichtigsten 6 Methoden versucht, die weiter unten erklärt werden.
Es gibt noch vielleicht 30 bis 40 weitere Ausdünn-Methoden, die aber im Allgemeinen wenig zusätzliche Lösungen bringen und auch oft ziemlich kompliziert sind (z.B. Long String Kite oder 3D-Medusa) bzw. nahe einem Trial&Error-Verfahren liegen (Almost Locked Sets Chain, Forcing Chain, Forcing Net). Alle Sudokus können mit den hier programmierten (und wohl wichtigsten) Verfahren - die eigentlich auch gut nachvollziehbar und erlernbar sind - nicht gelöst werden, aber das ist sowieso nur etwas für Spezialisten. Dieses Programm soll nicht ein Sudoku einfach lösen, sondern alle Lösungsschritte zum Nachvollziehen aufzeigen.
Bemerkungen zur Bewertung: Normalerweise gibt es in einem Sudoku in einem bestimmten Zustand mehrere Möglichkeiten, Zahlen zu finden bzw. Kandidaten auszudünnen. Aber es kommt auch vor, dass es nur 1 oder 2 oder 3 Möglichkeiten gibt: Das wird dann mit Extra-Punkten bewertet. Gibt es nur genau einen (mit diesem Programm gefundenen) Schritt, sind das 20 Extra-Punkte, bei zwei Schritten 10 und bei drei Schritten 5 Extra-Punkte.
Bemerkungen zum Paar-Begriff: Die Sudoku-Literatur ist da nicht ganz einheitlich. In diesem Programm wird als Paar eine Zelle mit zwei Kandidaten bezeichnet (eine Goldene Kette besteht z.B. aus der Verkettung von Paaren), eine Zelle mit drei Kandidaten wäre dann ein Trio usw.. Betrachtet man aber die Einheit von zwei verschiedenen Zellen, wird das hier als Doppel (2-Tupel) bezeichnet, bei drei Zellen ist das ein Tripel (3-Tupel) usw., auch wenn der Inhalt der Zellen ein Paar, Trio o.a. ist (bei N-Tupeln kann ein Tripel sowohl aus Zellen mit Paaren als auch Trios bestehen).
Der Vorteil der synchronen Berechnung liegt auch darin, dass man die Schwierigkeit eines Sudokus auch daran erkennen kann, dass an einer bestimmten Stelle oft nur ein einziger oder sehr wenige Einsetzschritte (Lösungsmethoden A bis D) bzw. nur ein einziger oder sehr wenige Ausdünnschritte gefunden werden - was durch bis zu 20 Extra-Punkte belohnt wird. Beispiele:
Mit 12 Fällen - ohne Ausdünnen: 000000000000001002034000050000006300005000040200017000000800090100050000600000000
Mit 10 Fällen - ohne Ausdünnen, dabei 1 Mal 20 Punkte beim Einsetzen: 000000089050780000080003004030805600001000000070034200000200050002067000000000300
Mit 6+3 Fällen - dabei 3 Mal 20 Punkte beim Einsetzen und 1 Mal beim Ausdünnen: 000470000080020005007006900042700000010090070000000830209600100800040060000052000
Mit 4 Fällen - dabei 2 Mal 20 Punkte beim Ausdünnen: 000000000000001002003040050000000006000000207005030000000087090020900000160000000
Da alle gleichzeitig gefundenen Ausdünnschritte in einer einzigen Sudoku-Tabelle dargestellt werden, musste auf die direkte Einzelinformationen verzichtet werden; diese bekommt man aber genauestens dargestellt, wenn man auf den Methoden-Text klickt (als Link hier nicht unterstrichen, da sonst alles unterstrichen und unlesbar geworden wäre). Es kann durch Radio-Buttons vorgegeben werden, ob man ohne oder mit offensichtlichen Zeilen-/Spalten-Tests und 2-Tupeln, ohne oder mit synchroner Ausdünnschritt-Bestimmung, und ohne oder mit langen Einzelzahl- (ohne: max. Länge 12), Goldenen (ohne: max. Länge 13), Ausschluss-Ketten (ohne: max. Länge 6) rechnen will - die kurzen Ketten reichen zur Lösung im Allgemeinen aus und verringern aber die Rechenzeit erheblich (August 2011).
Bei den Standard-Methoden A bis D gibt es oft 4 und mehr Methoden (theoretisch maximal 12), die zur Setzung einer Zahl führen, zum Beispiel bei:
Mit 8 Methoden für Zahl 7 in Zeile 1 und Spalte 9: 280030050000076800000000000000000680090008045540090030000005000004002006050003124
Bewertung: 1 Punkt innerhalb Boxen, 3 Punkte innerhalb Zeilen/Spalten, 0 Punkte bei der 9. fehlenden Zahl; Farbmarkierung: Grün
Einfacher Fall:
In der dritten Box (OR) kann die Zahl 7 nur in der dritten Zeile sein; damit bleibt die letzte Spalte als einzig möglicher Ort übrig (mit kleinem x markiert).
PS: Der Übersichtlichkeit wegen wurden viele Felder nicht ausgefüllt, da deren Inhalt ohne Bedeutung ist; ebenso fehlen im Allgemeinen die letzten Zeilen der Beispiel-Sudokus.
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Komplexerer Fall:
Es kann auch in den Zeilen und Spalten nachgesehen werden, ob eine Stelle für die bestimmte Zahl frei ist. In diesem Beispiel kann die Zahl 7 wieder nur in der dritten Zeile der rechten Box (OR) liegen. Da aber in der 8. Spalte in der darunter liegenden Box (MR) schon eine 7 steht, bleibt wieder nur die letzte Spalte (mit kleinem x markiert) als Zielort übrig.
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Beispiele mit vielen A-Fällen und hohen Punktzahlen:
55 wirkende von 97 A-Fällen (mit 99 Punkten): 000000000000001002034000050000000630000007400700085000000300040000800000270000000
56 wirkende von 93 A-Fällen (mit 105 Punkten): 000000001000002000034000000000000350000006040600078000000300400000700800280000000
57 wirkende von 97 A-Fällen (mit 120 Punkten): 000000001000000023000045000000000004002010000060000500000006000103000000700502800
Bewertung: 5 Punkte, Farbmarkierung: Blau
Beispiel: Die einzige Zahl an der Position Zeile 3 und Spalte 4 (mit kleinem x markiert) kann nur die Zahl 7 sein, weil alle anderen Zahlen schon in gleicher Zeile (1, 4, 8, 9), in gleicher Spalte (2, 5), bzw. in gleicher Box (1, 2, 3, 6) vorhanden sind.
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Beispiele mit vielen B-Fällen:
15 wirkende von 28 B-Fällen (mit 132 Punkten): 006100700020500900080400100900000002700030005500060000000700060000009030000010400
17 wirkende von 29 B-Fällen (mit 149 Punkten): 000000000000001023045060000000000407000010000300008000000040500000900000200003080
18 wirkende von 26 B-Fällen (mit 138 Punkten): 000000001000000230004056000000000040000203700051000000000010007300000800900000000
Beispiele ohne offensichtliche Zeilen-/Spalten-Tests und 2-Tupel:
27 wirkende von 32 B-Fällen (mit 158 Punkten): 003805900000000080200007006600020503000301000009000007700600000030000000008509100
28 wirkende von 35 B-Fällen (mit 170 Punkten): 005800700000200000400001009670000940000000000028000015800700002000509000001004600
Bewertung: 2 Punkte mal Anzahl der Begründungen, Farbmarkierung: Rot
Einfacher Fall:
Im einfachen Fall weiß man, dass in der rechten Box (OR) die Zahl 6 nur in der zweiten Zeile sein kann, da die erste Zeile nicht in Frage kommt (wegen der 6 in Spalte 9) - die genaue Position der Zahl 6 in der mittleren Zeile von Box OR ist aber noch unbekannt. Trotzdem kann man daraus schließen, dass in der ersten Box (OL) die 6 nur in der dritten Zeile sein kann; in dieser Zeile bleibt dann nur die zweite Spalte als einzig möglicher Ort übrig (mit kleinem x markiert).
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Komplexerer Fall:
Wegen der Zahl 7 in der rechten mittleren Box (MR) kann in der davor liegenden Box (MM) die 7 nicht in Zeile 5 stehen. Damit bleiben als möglicher Ort für die 7 in dieser Box nur die beiden Positionen in der Spalte 5 übrig (mit kleinem a markiert).
Nun kann man ähnlich wie im einfachen Fall folgern, dass in der darüber liegenden Box (OM) die Zahl 7 nur in der oberen Zeile sein kann (Spalte 4 oder 6), wobei die genaue Position aber noch unbekannt ist. Also muss in der rechts davon liegenden Box (OR) die 7 wieder in der 3. Zeile sein. Da aber in der 8. Spalte in der darunter liegenden Box (MR) schon eine 7 steht, bleibt wieder nur die letzte Spalte (mit kleinem x markiert) als Zielort übrig.
Alternativ kann man auch argumentieren, dass die Zahl 7 in der 3. Zeile nicht in Box OL stehen kann (in dieser Box ist schon eine 7), auch nicht in Box OM wegen der 7 irgendwo in Spalte 5 von Box MM (siehe oben, mit kleinem a markiert), aber auch nicht in Spalte 8 der Box OR (siehe oben), und somit bleibt dort nur die Spalte 9 (mit kleinem x markiert) als Zielort übrig.
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Beispiele mit vielen C-Fällen:
19 wirkende von 23 C-Fällen (2 Mal "und folgend", 1 Mal "und ... und folgend"): 000080010500000200600000000017000008000200600000000000030000087200406000000500000
24 wirkende von 30 C-Fällen (4 Mal "und"): 000000000000000012003045000000000000000100067045000080000003500100000200600700000
3 wirkende von 8 C-Fällen (1 Mal "und", 1 Mal "und ... und folgend", 1 Mal "und ... und ... und folgend", 2 Mal "und ... und folgend ... und folgend") : 760900050001200760402000010000024100100000500050000090020015080000060371010700000
7 wirkende von 14 C-Fällen (2 Mal "und", 1 Mal "... und folgend ... und folgend") : 900600078852000900000008000009802103003090007200001009008030006090207000001000390
Schwierigste einfache Sudokus (ohne offensichtliche Zeilen-/Spalten-Tests und 2-Tupel):
37 A-Fälle und 24 B-Fälle und 10 Mal Extra-Punkte mit 265 Punkten: 000010000000234000005000600010000040780000021030000090007000500000381000000020000
52 A-Fälle und 12 B-Fälle und 15 Mal Extra-Punkte mit 298 Punkten: 000000001000002003045000000000006000000370080028000100000050040000800000100000006
Bewertung: 5 Punkte, Farbmarkierung: Gelbgrün
Methode D1/D2/D3 analog A1/A2/A3 - Beispiel: Wegen des offensichtlichen 2-Tupels 15 kann die einzige Zahl an der Position Zeile 2 und Spalte 6 (mit kleinem x markiert) nur die Zahl 7 sein.
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Methode D0 analog B0 - Beispiel: Durch das offensichtliche 2-Tupel 48 kann ausgeschlossen werden, dass die Zahlen dieser 2-Tupel 4 und 8 an der betrachteten Stelle (mit kleinem x markiert) liegen; daher kann dort nur die Zahl 9 sein.
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Methode D4 - Beispiel: Die zwei offensichtlichen, aber verschiedenen 2-Tupel 17 und 47 haben eine gemeinsame Zelle (mit kleinem x markiert): Dann kann diese Zelle nur den gemeinsamen Kandidaten haben.
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Beispiele mit vielen D-Fällen:
24 wirkende von 48 D-Fällen (mit 34 Mal D1-3 und 12 Mal D0 und 2 Mal D4, dabei eine 3-fach-Begründung bei D1): 000000000000001002003000040000000000000050360070002000000000007005630000020807001
18 wirkende von 56 D-Fällen (mit 39 Mal D1-3 und 17 Mal D0, dabei zwei 3-fach-Begründungen): 000000001000002000003000045000000600000078900051000000000410003800000200900000000
7 wirkende von 13 D-Fällen (mit 10 Mal D1-3 und 3 Mal D0, dabei eine 4-fach-Begründung): 001300054000902000000000300400570000508000640200000100700000090802006500003008070
7 wirkende von 14 D-Fällen (mit 11 Mal D1-3 und 3 Mal D0, dabei eine 5-fache Begründung): 003406000050000000000001504010000603000008900090020007500070002807000056000010070
Bewertung: 4 Basis-Punkte, Farbmarkierung: Lila
Ausdünnung:
Hier wird davon ausgegangen, dass zuerst versucht wird, das Sudoku ohne Anschreiben der Reste (das sind die Kandidaten, also die möglichen Zahlen für die jeweilige Stelle) zu lösen (Methoden A, B, C und D). Kommt man damit nicht weiter, muss man für jede freie Stelle alle Zahlen aufschreiben, die für diese Stelle in Frage kommen (also die dafür überhaupt noch möglichen Zahlen): Das sind die Kandidaten für die jeweilige Stelle, die hier als Ganzes "Rest" genannt und auch der Einfachheit halber als eine mehrstellige Zahl (ohne Komma oder andere Trennzeichen unterhalb der Eingabefelder) geschrieben werden.
Danach versucht man, diese Reste so lange "auszudünnen", also zu verkürzen, bis man zu einer eindeutigen Lösung für eine Stelle kommt (Methoden E und F). Die Ausdünn-Methoden I bis VI werden im nächsten Abschnitt ausführlich beschrieben.
Beispiel:
Nach der Ausdünn-Methode III (siehe weiter unten im nächsten Abschnitt) findet man in der Box OR das Reste-Paar 79 zwei Mal. Die Zahlen 7 und 9 müssen also an diesen beiden Stellen auftreten. Damit können in allen anderen Resten dieser Box die Zahlen 7 und 9 gestrichen werden. Daraus folgt, dass an der Position Zeile 1 und Spalte 4 (mit kleinem x markiert) die Zahl 7 stehen muss.
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Bewertung: 1 Basis-Punkt, Farbmarkierung: Braun
Beispiel:
Nach der Ausdünn-Methode I (siehe weiter unten im nächsten Abschnitt) kommt die Zahl 9 innerhalb der zweiten Zeile nur in der ersten Box (OL) vor: Daher muss die 9 dort sein (auch wenn man die Position innerhalb der zweiten Zeile noch nicht weiß) - sie kann also nicht in der dritten Zeile dieser Box noch einmal vorkommen. Daher kann man aus den Resten dieser Zeile in der Box OL den Kandidaten 9 streichen (d.h.: 249 wird zu 24, 39 wird zu 3).
Damit bleibt an der Position Zeile 3 und Spalte 3 (mit kleinem x markiert) nur noch die 3 als Kandidat übrig. Also hat man einen eindeutigen Rest an dieser Stelle gefunden.
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Beispiel:
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Beispiel:
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Bewertung: Für jedes N-Tupel gibt es 2*N Punkte (es gilt nur die Länge des direktes N-Tupels, nicht des versteckten N-Tupels).
Einfaches Beispiel mit 2-Tupel (Doppel):
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Kurzes Beispiel mit 3-Tupel (Tripel):
Hier findet man in der Box OM (und in der 5. Spalte) das 3-Tupel 235 (Tripel: 235, 23, 25). Damit können in allen anderen Resten dieser Box (und in der 5. Spalte) die Kandidaten 2, 3 und 5 gestrichen werden.
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Relativ häufig (in etwa 10% aller N-Tupel-Fälle) findet man noch 4-Tupel (z.B. das Quadrupel 1479 mit: 147, 17, 79, 49), aber 5-Tupel, 6-Tupel und 7-Tupel sind sowohl noch seltener (2 %) als auch schwieriger zu erkennen...
Beispiele mit vielen bzw. großen N-Tupeln:
7 wirkende von 12 N-Tupel (maximal 7-Tupel): 100050600000080207009030000030000000500900008008204000004000000600000701070000306
14 wirkende von 22 N-Tupel (maximal 6-Tupel): 100007009050100000080260000007000400314020000800000030000000040040900270000005360
11 wirkende von 23 N-Tupel (maximal 7-Tupel): 100407080006009030700200050231000900005000401000000000000010000000008002890700000
13 wirkende von 24 N-Tupel (maximal 5-Tupel): 003450009000109700080060000000090000014000000005320000000006908040000100000005062
Bewertung: Für jedes Vorkommen gibt es 2*N Punkte entsprechend der Länge N der gefundenen Kette (N = 4 bis - theoretisch - 18, immer geradzahlig, mit 16 als einmal größte bisher gefundene Kettenlänge und 12 als bisher ausreichende Kettenlänge).
Literatur:
Sonderfälle dieses Verfahrens: X-Wing, Swordfish (Minimum-Version), Jellyfish (Minimum-Version), Skyscraper, Turbot Fish, Two-String Kite (Long String Kite und Empty Rectangle sind Erweiterungen).
AHR Software: Single Digit Pattern, z.B. Skyscraper http://www.ahr-sudoku.de/solving.php/technic/Skyscraper
HoDoKu: http://hodoku.sourceforge.net/de/tech_sdp.php
Beispiel:
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Nun gilt: In Zeile 6/Spalte 1 kann die Zahl 2 nicht stehen, denn entweder liegt wegen der gefundenen Kette die 2 in Zeile 6/Spalte 5 (Anfang der Kette) oder in Zeile 1/Spalte 1 (Ende der Kette). D.h.: Ist die 2 in Zeile 6/Spalte 5, ist alles klar; ist die 2 aber nicht in Zeile 6/Spalte 5, muss sie in Zeile 4/Spalte 5 sein (da 27-27 ein sogenanntes starkes Doppel ist), kann somit nicht in Zeile 4/Spalte 7 sein, muss also in Zeile 3/Spalte 7 sein (starkes Doppel 24-24), also nicht in Zeile 1/Spalte 9, und muss daher in Zeile 1/Spalte 1 (starkes Doppel 2389-28) sein. Damit erhält man:
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Beispiele mit vielen bzw. langen Einzelzahl-Ketten:
16 wirkende von 63 Einzelzahl-Ketten (maximal 12 lang): 070608040006702300200000006012000487600070000057080960500000001709815604060407050
19 wirkende von 66 Einzelzahl-Ketten (maximal 10 lang): 300409010000020300079010008000700000014203760700001030400000970090060000020008001
4 wirkende von 45 Einzelzahl-Ketten (maximal 14 lang): 000000000000000012003045000000006500070000000120000080000271000000400000006000300
14 wirkende von 42 Einzelzahl-Ketten (maximal 16 lang): 000000000000000012003045000000006400010000000270000008000100000004000530020070000
Bewertung: Hierbei gibt es 2*N Punkte entsprechend der Länge N der gefundenen Kette (N = 3 bis etwa 20, mit 19 als zweimal größte bisher gefundene Kettenlänge und 13 als bisher ausreichende Kettenlänge).
Literatur:
Download des Artikels von Eduyng Castan: http://www.coverpop.com/sfiles/Sudoku-GoldenChains.pdf
Ähnlicher Artikel von Mihail Iusut: http://www.scanraid.com/sudoku/Remote_Pairs_and_XY_Chains.pdf
Beispiel einer Goldenen Kette:
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Beispiele mit vielen bzw. langen (wirkenden) Goldenen Ketten:
55 wirkende von 84 Goldenen Ketten (maximal 15 lang): 103050000050009000080000004000060008008000072000290310004072000000004050030000800
38 wirkende von 62 Goldenen Ketten (maximal 18 lang) - davon 32 in einem Ausdünnschritt: 023056000406009100000000000004600800010000006900370040002041005070000030000000902
20 wirkende von 46 Goldenen Ketten (maximal 19 lang): 050072000000000004009086025020000081600000050007205063300090008081004500040803070
31 wirkende von 60 Goldenen Ketten (maximal 19 lang): 581000000076400059040000060060000910050870003000004000098700000700961080004580000
Die beiden Sudokus mit Goldenen Ketten der Länge 19 können auf diesem Webserver nicht gerechnet werden, da sie zu viel Rechenzeit benötigen. Hier daher nur die Einzelergebnisse:
Im Sudoku 050072000000000004009086025020000081600000050007205063300090008081004500040803070 eine Goldene Kette der Länge 19:
Goldene Kette für Zahl 4 gefunden: (1:1)14 - (1:8)19 - (2:8)19 - (2:6)19 - (4:6)79 - (7:6)17 - (7:7)16 - (7:2)67 - (3:2)37 - (3:7)37 - (2:7)78 - (2:3)68 - (9:3)56 - (9:1)59 - (9:9)29 - (9:5)12 - (6:5)14 - (6:7)49 - (4:7)49
Im Sudoku 581000000076400059040000060060000910050870003000004000098700000700961080004580000 je zwei Goldene Ketten der Länge 19:
Goldene Kette für Zahl 6 gefunden: (1:6)69 - (1:5)29 - (4:5)23 - (2:5)13 - (2:7)12 - (2:1)23 - (9:1)23 - (9:6)23 - (7:6)23 - (7:8)23 - (1:8)34 - (1:9)47 - (9:9)67 - (6:9)56 - (7:9)15 - (3:9)12 - (3:3)23 - (3:4)13 - (6:4)16
und
Goldene Kette für Zahl 9 gefunden: (1:5)29 - (4:5)23 - (2:5)13 - (2:7)12 - (2:1)23 - (9:1)23 - (9:6)23 - (7:6)23 - (7:8)23 - (1:8)34 - (1:9)47 - (9:9)67 - (6:9)56 - (7:9)15 - (3:9)12 - (3:3)23 - (3:4)13 - (6:4)16 - (5:6)69
Lange Goldene Ketten der Länge 20 und 21 (!) aus früherer Software (ohne Einzelzahl- und Ausschluss-Ketten):
Goldene Kette für Zahl 7 gefunden: (2:1)72 - (1:1)21 - (1:7)12 - (3:9)24 - (2:9)46 - (2:8)68 - (2:2)84 - (3:2)48 - (3:8)81 - (3:3)17 - (3:5)72 - (9:5)21 - (9:9)12 - (7:7)26 - (5:7)61 - (4:8)16 - (4:1)65 - (4:2)51 - (8:2)12 - (8:4)27
Goldene Kette für Zahl 2 gefunden: (2:4)21 - (2:6)17 - (2:1)72 - (1:1)21 - (1:7)12 - (3:9)24 - (2:9)46 - (2:8)68 - (2:2)84 - (3:2)48 - (3:8)81 - (3:3)17 - (3:5)72 - (9:5)21 - (9:9)12 - (7:7)26 - (5:7)61 - (4:8)16 - (4:1)65 - (4:2)51 - (8:2)12
Ausschluss-Rechtecke (Unique Rectangles): Das sind 4 Zellen, die in zwei verschiedenen Zeilen, zwei verschiedenen Spalten und zwei (!) verschiedenen Boxen liegen und in allen diesen Zellen neben anderen Kandidaten zwei gleiche Kandidaten haben. Wegen der eindeutigen Lösbarkeit eines Sudokus kann man dann bestimmte Kandidaten ausschließen; dabei werden (hier) 7 Typen unterschieden. Genaueres siehe bei http://hodoku.sourceforge.net/de/tech_ur.php und bei http://home.arcor.de/r.sudogu/r_tec/UniqueRectangle.html.
Bewertung: Hierbei gibt es 4, 6, 10, 12, 8, 12, 12 Punkte entsprechend dem Typ des Ausschluss-Rechtecks.
Achtung: Da das Ausdünnen die Eindeutigkeit eines Sudokus erfordert, sollte man diese im Zweifelsfall prüfen - das wird am Ende des Programms automatisch angeboten. Bei mehrdeutigen Sudokus wird eventuell eine angeblich eindeutige Lösung gefunden, obwohl es auch andere Lösungen gibt. Beispiel (dabei auch auf die nach dem Sudoku folgende Zeile klicken):
Sudoku mit 3 Lösungen, davon zwei gleichartige an den Stellen (3:8 - 3:9 - 8:9 - 8:8): 000000089406009200000630000000000050000004000001720030010000008075000000032070060
Unter der falschen Annahme, dass das Sudoku eindeutig lösbar ist, werden in einem Ausschluss-Rechteck Kandidaten eliminiert, die aber zu zwei anderen Lösungen gehören - mit der Zahl 5 (statt 4) in Zeile 1 und Spalte 4.
Ähnliches gilt für 020000043050307600006020000003040090000060000090150200000010300008506010710000050 mit 8 Lösungen, aber genau eine wird gefunden!
Beispiel eines Ausschluss-Rechtecks vom einfachen, aber recht häufigen Typ 1: Es gibt drei Zellen mit drei gleichen Paaren, und in der vierten Zelle gibt es zusätzliche Kandidaten, von denen deshalb einer gültig sein muss:
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Würde man die Zahl 1 in Zeile 3 und Spalte 5 streichen, hätte man ein Ausschluss-Rechteck: In allen vier betrachteten Zellen gibt es dann nur die Zahlen 2 und 5 als Kandidaten; dann wären prinzipiell zwei Lösungen möglich (2 - 5 - 2 - 5 und 5 - 2 - 5 - 2). Das ist aber ein Widerspruch zu der Voraussetzung, dass ein Sudoku eindeutig lösbar sein muss. Also muss in dieser Zelle die 1 stehen bzw. die Kandidaten 2 und 5 können gestrichen werden (falls mehrere zusätzliche Kandidaten vorliegen).
Beispiel eines Ausschluss-Rechtecks vom einfachen, jedoch nicht so häufigen Typ 2: Es gibt zwei Zellen mit zwei gleichen Paaren, und in den anderen neben- oder übereinander liegenden Zellen gibt es einen zusätzlichen Kandidaten, der in einer der beiden Zellen gültig sein muss:
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Würde man die Zahl 3 in Spalte 8 der Zeilen 2 und 3 streichen, hätte man ein Ausschluss-Rechteck: In allen vier betrachteten Zellen gibt es dann nur die Zahlen 4 und 7 als Kandidaten; dann wären prinzipiell zwei Lösungen möglich (4 - 7 - 4 - 7 und 7 - 4 - 7 - 4). Das ist aber ein Widerspruch zu der Voraussetzung, dass ein Sudoku eindeutig lösbar sein muss. Also muss in einer der erwähnten Zellen die Zahl 3 stehen - d.h. alle von diesen beiden Zellen aus sichtbaren Kandidaten 3 können gestrichen werden.
Liegen sich die beiden Zellen mit den Zusatzkandidaten diagonal gegenüber, gilt die gleiche Folgerung: Aus allen Zellen, die von den beiden Zellen mit dem Zusatzkandidaten gesehen werden können, kann dieser gestrichen werden. Das ist der Ausschluss-Typ 5, der aber ziemlich selten vorkommt.
Beispiel eines Ausschluss-Rechtecks vom einfachen und auch häufigen Typ 3: Es gibt zwei Zellen mit zwei gleichen Paaren, und in den anderen neben- oder übereinander liegenden Zellen gibt es zusätzliche Kandidaten, die als kandidaten einer Zelle aufgefasst werden können. Zusammen mit anderen Kandidaten der entsprechenden Zeile, Spalte oder Box können diese ein Quasi-N-Tupel bilden:
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Hier liegen in Spalte 8 der Zeilen 1 und 3 die Zusatzkandidaten 1 und 7. Zusammen mit dem Rest 17 in der gleichen Box bilden sie ein Quasi-2-Tupel. Da einer der Zusatzkandidaten gesetzt sein muss, können die von diesem N-Tupel aus sichtbaren Kandidaten der anderen Zellen somit gestrichen werden.
Übersicht der Ausschluss-Rechtecke-Typen (mit "ab" als die zwei gleichen Kandidaten):
Beispiel mit Typ 1: 000000000000000012003004000000000005000003600027010000000800300070000400650020000
Beispiel mit Typ 2: 000000001000001020003000000000040500010000300260007000000430000005080000070000060
Beispiel mit Typ 3: 000000001000001023004000000000000500000670400130000000000050700006040000200000008
Beispiel mit Typ 3: 000000000400009023789000400200000030000070516000018000007000000800000204042560070
Beispiel mit Typ 4 (4A, 4B): 000400600050009030009300540000600005610000000830500010000800794000003000001070000
Beispiel mit Typ 5: 103400000050709000000020004000005007600000090000007258092000000501090300000060000
Beispiel mit Typ 6: 120406700000000130000000500295800000007020000000004000002000890600001000004500200
Beispiel mit Typ 7 (7B): 100050000006009000080120004004600300000007010097000600000800000568000200040001076
Beispiel mit Typ 7 (7B,7D,7E): 004600090860190007000000006480060023070948060150070084600000000700029058030006100
Quasi-Ausschluss-Rechtecke:
Das Konzept der Quasi-Ausschluss-Rechtecke wird hier eingeführt: Dies sind unvollständige Ausschluss-Rechtecke, z.B. wenn schon einige Zellen eindeutig besetzt wurden (dann Vermeidbare Ausschluss-Rechtecke genannt) oder (viel allgemeiner) einige Kandidaten in einer Zelle oder mehreren Zellen schon fehlen; diese wurden dann im Allgemeinen in einem vorhergehenden Ausdünnschritt eliminiert und können aber wieder (vorübergehend) eingesetzt werden, um ein Ausschluss-Verfahren zu ermöglichen. Man untersucht dazu die beiden Diagonalen in einem möglichen (Quasi-)Ausschluss-Rechteck: Ist in einer Diagonale eine Zahl bzw. ein Kandidat in beiden Zellen vorhanden, kann man diese Zahl wieder (vorübergehend) in die anderen beiden Kandidatenlisten eintragen. Oft sind die beiden neu einzutragenden Zahlen dann das gemeinsame Paar des Ausschluss-Rechtecks.
Bewertung: Hierbei gibt es 6 Punkte mehr als bei dem entsprechenden Typ des Ausschluss-Rechtecks.
Beispiel eines Quasi-Ausschluss-Rechtecks:
Betrachte die Zeilen 2 und 3 und die Spalten 3 und 7:
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Man sieht, dass die 1 in der ersten Diagonale in beiden Kandidatenlisten vorkommt und somit in den Zellen der zweiten Diagonale hinzugefügt werden kann - hier an der Stelle der schon gefundenen, also nicht originalen (!) Zahl 5 in Zeile 3 und Spalte 3 - und dass die 5 in der zweiten Diagonale in beiden Kandidatenlisten vorkommt und somit den Zellen der ersten Diagonale hinzugefügt werden kann. Daraus wird dann ein Ausschluss-Rechteck mit 15 als gemeinsamem Kandidatenpaar, wobei die hinzugefügten Kandidaten in runde Klammern gesetzt werden:
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Da nun der Kandidat 1 alleine in einer Zeile und Spalte des Rechtecks liegt (nach Typ 7), kann der Kandidat 5 dort im Ausschluss-Rechteck gestrichen werden.
Für die Quasi-Ausschluss-Rechtecke gibt es die gleichen 7 Typen wie bei den normalen Ausschluss-Rechtecken. Typ 5 wurde bisher nur 1 Mal beobachtet!
Beispiel mit Typ 1: 000000000000000012000034000000000500001006000007000003030000400050070060800310000
Beispiel mit Typ 1 (Vermeidbares Rechteck): 050000000060504200008071000400003608000000000890100700300000000000207010072030090
Beispiel mit Typ 2: 609700000201080040070500020708000060300000001060000905020006090010090802000004306
Beispiel mit Typ 2 (Vermeidbares Rechteck): 085000060000004700030000100000000050600043000070820300000459670000000000904160003
Beispiel mit Typ 3: 900708100007030000000500402300090205070600000080050010006000004400003500000800000
Beispiel mit Typ 3 (Vermeidbares Rechteck): 004500130000020000800007600070143508500070004010805000037001000190400000000000300
Beispiel mit Typ 4: 800054367007900008532007190000040000058069070003800010000090000000708050680000739
Beispiel mit Typ 5 (gleichzeitig 2 in einem Rechteck!): 000000000000000012003045000000000600004000300070801000000030460000200000010700000
Beispiel mit Typ 6: 000000000045203780070605020020806300000000070060500890082100500034070000000000000
Beispiel mit Typ 7: 120000600006100207080200000000300090091006000805000003000908006030000000000074005
Beispiel mit Typ 7: 000400089050109200700300000090008000030000020000035006008060570002000300010000000
Ausschluss-Schleifen:
Die Erweiterung der Ausschluss-Rechtecke sind Ausschluss-Schleifen: Ausschluss-Schleifen sind 2*N Zellen, die in N verschiedenen Zeilen, N verschiedenen Spalten und N (!) verschiedenen Boxen liegen und in allen diesen Zellen neben anderen Kandidaten zwei gleiche Kandidaten haben (siehe z.B. http://home.arcor.de/r.sudogu/r_tec/UniqueLoop.html. Hier wurden die Versionen mit 6 und 8 Zellen programmiert; es geht aber auch mit 10 und 12 Zellen (bis theoretisch maximal 18 Zellen), was aber sehr selten auftaucht.
Bewertung: Hierbei gibt es 8, 10, 14, 16 Punkte entsprechend dem Typ der 6er-Ausschluss-Schleife; bei 8er-Ausschluss-Schleifen gibt es jeweils 2 Punkte mehr.
Übersicht der 6er-Ausschluss-Schleifen-Typen bei 2832 Sudokus (mit "ab" als die zwei gleichen Kandidaten):
Beispiel mit Typ 1: 000000700067080001400170000920004080100009030600700920006410070800200016712653098
Beispiel mit Typ 2A: 020406709006000100709000000000010090000938072005002004060000800502000030010000000
Beispiel mit Typ 2B: 000602090070001000000000216030060720000073800081009060107528900590007600000396000
Beispiel mit Typ 2C: 000000000000000012003004000000001000004050000006000370000700400010000000250600800
Beispiel mit Typ 3: 010000600400600030600079000070000020000020003080106009000508001120000000030700000
Beispiel mit Typ 4: 000000001000000023004005000000004000030000006500007800000030000007900400010020000
Beispiel mit Typen 2A, 3 und 4: 000400080006780000000030500200690000300000057000000016502000000070010003000840000
Übersicht der 8er-Ausschluss-Schleifen-Typen bei 236 Sudokus (mit "ab" als die zwei gleichen Kandidaten):
Beispiel mit Typ 1: 086002000000001906050009002503000000000000000000000189000800010302500000000100760
Beispiel mit Typ 2A: 700890204200304000304265900070050003806409051500000028000000000400007506050106002
Beispiel mit Typ 2B: 001804700003090000000000600710460000002317000364200000000072530000000104020000080
Beispiel mit Typ 2C: 000000001000000020003004000000003500010000060700080090000200003006000400500100000
Beispiel mit Typ 3: 000050000006100207089000000200000500300090000900700046030006000004200000000004961
Beispiel mit Typ 4: 100007600450000030009203000000018090030940008000000065008004000000300010002000500
Beispiel mit Typen 3 (3 Mal) und 4: 390000007004003050705000040009000000800600030406000021047280693613904002028530010
10er-, 12er- und 14er-Ausschluss-Schleifen
Da 8er-Schleifen schon recht selten sind, treten 10er-, 12er und 14er- (und längere) Schleifen in der Praxis selten auf. Der Rechenaufwand ist aber bei 8er-Schleifen schon relativ hoch; es kann daher durch einen Radio-Button festgelegt werden, dass keine 8er- und längere Schleifen gesucht werden sollen.
Mit etwas mehr Aufwand wurden auch Sudokus mit 10er-, 12er- und 14er-Ausschluss-Schleifen gefunden.
Hier einige Beispiele für einige der 55 Sudokus mit 10er-Schleifen:
10er-Schleifen-Beispiel mit Typ 1: 000050089006100000009000010200300000005000900004600750030000270000002500900040030
10er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2A: 094831000785062100000740002000590001020016008430007000000020850010008600002000000
10er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2B: 000000001000002003045006000000000040000073000006000850000400010020000000300010000
10er-Schleifen-Beispiel mit Typ 3: 100000000050080200700632004210063000000000000508004000000000008800900027040020036
10er-Schleifen-Beispiel mit Typ 4: 103007009450000200700000000060000000005008002000203040000090000008000030002701860
Und sogar 12er-Schleifen, aber nur Typ 2, dafür bei sogar 56 Sudokus:
12er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2A: 000000000000000012003045000000000400060000007820100009000200000004000500030080000
12er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2B: 000000000000000001002034000000000000030002040150600700000008000000100005074000030
12er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2C: 000456009400000100009200000200000000300900000060000357000000600040579000000040020
Und tatsächlich ein paar 14er-Schleifen, aber auch nur Typ 2, und das bei 24 Sudokus:
14er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2A: 000000000000000012000034000000000300001050000067100400000200070340000600800000000
14er-Schleifen-Beispiel mit Typ 2B: 000000000000001002003000040000005001004020000060000070000400890100000000500007020
Fast eine 16er-Schleife (bei 16 Sudokus):
Sudoku mit Fast-16er-Schleife mit Typ 2: 000000000000001002034000050000000006007340000280000001000500030100002000600000000
Dabei würden 3 Zellen der Schleife den Kandidaten 5 in Zeile 8 und Spalte 7 löschen - wenn nicht die Zelle in Zeile 2 und Spalte 1 die 5 hätte:
Fast-16er-Ausschluss-Schleife Typ 2B für (1:1 - 1:7 - 4:7 - 4:8 - 8:8 - 8:2 - 7:2 - 7:6 - 3:6 - 3:9 - 9:9 - 9:5 - 6:5 - 6:4 - 2:4 - 2:1)79 gefunden: Gemeinsam sichtbarer Kandidat 5 fast streichbar
Die Punktzahlen sind so einigermaßen den Schwierigkeitsgraden angepasst. Sie hängen aber auch, jedenfalls beim nicht-synchronen Ausünnen, von der Reihenfolge im Programm ab - so ergibt eine andere Reihenfolge im Suchen von Mustern in den Resten etwas andere Werte. Es werden alle Ausdünnschritte mitgezählt, egal, ob sie am Ende etwas bringen oder nicht. Aber das weiß man ja auch beim Lösen mit Hand vorher nicht...
Ab etwa 100 Punkten wird es interessant, über 125 Punkte ist es schon schwerer, über 150 Punkte wirklich schwer, und über 200 Punkte ist schon eine Herausforderung. Der Mittelwert aller Sudokus liegt bei den einfachen Sudokus (ohne Ausdünnung) bei 92 Punkten (maximale Anzahl bei 89 Punkten, siehe Kurve als PDF-Bild), und bei den nicht-trivialen Sudokus (mit Ausdünnung) bei 156 Punkten (maximale Anzahl bei 132 Punkten, siehe Kurve als PDF-Bild).